Datenvisualisierung bezeichnet die grafische Darstellung von Informationen und Daten mittels visueller Elemente wie Diagrammen, Grafiken oder Karten. Ziel ist es, komplexe Datensätze verständlich aufzubereiten, um Muster, Trends und Zusammenhänge auf einen Blick erkennbar zu machen.
Die Grundlagen der Datenvisualisierung beruhen auf der Erkenntnis, dass visuelle Darstellungen dem menschlichen Gehirn ermöglichen, große Datenmengen schneller und effektiver zu verarbeiten als rein textbasierte Informationen. Durch die Verwendung von Balken-, Linien- oder Kreisdiagrammen können beispielsweise Vergleiche zwischen verschiedenen Datensätzen gezogen oder zeitliche Entwicklungen nachvollzogen werden. Streudiagramme helfen dabei, Korrelationen zwischen Variablen zu identifizieren, während Heatmaps Unterschiede in Datenintensitäten veranschaulichen. Ein wesentliches Prinzip der Datenvisualisierung ist die Vereinfachung ohne Informationsverlust: Indem komplexe Daten in eine visuell ansprechende Form gebracht werden, wird die Informationsaufnahme erleichtert und Entscheidungsprozesse werden unterstützt. In der Geschäftswelt ermöglicht dies beispielsweise, Verkaufszahlen zu analysieren, Markttrends zu erkennen oder betriebliche Abläufe zu optimieren. Auch in der Wissenschaft trägt die Datenvisualisierung dazu bei, Forschungsergebnisse klar zu kommunizieren und Hypothesen zu überprüfen. Allerdings ist bei der Erstellung von Visualisierungen Sorgfalt geboten: Ungeeignete Darstellungsformen oder eine falsche Skalierung können zu Missinterpretationen führen. Daher ist es entscheidend, die Visualisierung an die Zielgruppe anzupassen und sicherzustellen, dass sie die beabsichtigte Botschaft korrekt vermittelt.